Neueste Nachrichten deuten darauf hin, dass IBM seinen ersten europäischen Quantencomputer in Deutschland auf den Markt bringen wird. Quellen zufolge ist das Frauenhofer-Forschungsinstitut für den 9 Fuß hohen Q System One-Computer von IBM verantwortlich, dessen Betrieb ab nächstem Jahr an einem Standort in der Nähe von Stuttgart stattfinden wird.

Während Quantencomputer noch viele Jahre an Popularität gewinnen, experimentieren Forscher mit einer Reihe von Anwendungen.

Zuvor verwendete Daimler die Quantencomputer von IBM, um Lithiumbatterien der nächsten Generation für Elektrofahrzeuge zu entwerfen, indem die komplexe Chemie der Zellen simuliert wurde.

„Quantum Computing hat das Potenzial, die komplexen Systeme in Wirtschaft und Industrie zu analysieren, molekulare und chemische Wechselwirkungen zu entschlüsseln, komplizierte Optimierungsprobleme zu lösen und künstliche Intelligenz erheblich leistungsfähiger zu machen“, kommentierte Professor Reimund Neugebauer, Präsident von Fraunhofer.

Quellen zufolge wird die Bundesregierung 650 Millionen Euro in Quantencomputer investieren und erklärte, die Technologie sei „äußerst sicherheitspolitisch relevant“, insbesondere im Bereich der Kryptographie.

„Die Bundessicherheitsbehörden und die Bundeswehr halten daher eine aktive, bedarfsorientierte Finanzierung von Forschung, Innovation und Entwicklung im Bereich der Quantentechnologie für besonders wichtig“, heißt es im Jahr 2018.