Zwölf Mitglieder, die angeblich der rechtsextremen Gruppe in Deutschland angehören – Der harte Kern – wurden am Freitag wegen ihres geplanten Angriffs auf Moscheen in Deutschland festgenommen. Berichten zufolge hatten die Mitglieder auch Pläne, unter anderem Politiker und Asylsuchende anzugreifen.

Quellen zufolge sind vier der Männer deutsche Staatsangehörige und wurden letzte Woche wegen des Verdachts der Gründung der Gruppe festgenommen, während die restlichen acht verdächtigt werden, die Gruppe mit Waffen, Verkäufen und anderer Unterstützung zu versorgen.

Berichten zufolge ist eines der Gruppenmitglieder auf der Flucht, wie die Zeitung Welt am Sonntag berichtet. In jüngster Zeit hat Deutschland eine zunehmende Unterstützung für die rechtsextremen Gruppen gesehen, insbesondere im ehemals kommunistischen Osten des Landes.

Berichten zufolge haben die Mitglieder die Gruppe über den Messaging-Dienst WhatsApp initiiert und die Organisation im vergangenen September gegründet. Die Gruppe hat angeblich Verbindungen zu Soldiers of Odin, einer weiteren rechtsextremen Gruppe, die vor fünf Jahren in Finnland gegründet wurde.

Der Leiter der Gruppe der harten Kern ist der 53-jährige Werner S aus Augsburg. Letzte Woche traf er Berichten zufolge Mitglieder der Gruppe und legte Pläne für zehn verschiedene Angriffe im Land vor, einschließlich solcher in Moscheen, die denen ähneln, die letztes Jahr in Neuseeland durchgeführt wurden.

Deutschlands höchstes Strafgericht, der Bundesgerichtshof, hat angeordnet, die Männer bis zur Fortsetzung der Ermittlungen festzuhalten.