Bei Ebbe sind die Kanäle in Venedig fast trocken, nur zwei Monate nach den schweren Überschwemmungen ist ein Großteil der italienischen Stadt unter Wasser geblieben. Boote sind fast gestrandet gesehen worden, als der Wasserstand drastisch abfiel.

Die Kanäle sehen eher aus wie Schlammgräben und das Herumkommen ist für viele in der Stadt zum Problem geworden.

Im November erlebte Venedig den höchsten Wasserstand seit mehr als 50 Jahren. Einige sagten, dies sei eine direkte Folge des Klimawandels.

Damals befanden sich mehr als zwei Drittel der Stadt unter Wasser. Der Bürgermeister schätzte den Schaden auf über eine Milliarde Euro. Wahrzeichen wie der Markusplatz waren überflutet, Geschäfte mussten schließen.

Die jüngste Ebbe ist zwar außergewöhnlich, aber nicht ganz so beispiellos. Die Gezeiten bedeuten, dass der Wasserstand um etwa einen halben Meter oder manchmal sogar mehr schwanken kann.