Anhand einer neuer Studie, Sympathie speilt eine bedeutende Rolle bei Interaktionen zwischen Frauen sowie bei Interaktionen zwischen Männern und Frauen. Erstaunlicherweise spielt Sympathie jedoch keine große Rolle bei reinen männlichen Interaktionen.

Als Teil der Experimente, die Teilnehmer mussten die Sympathie anderer Teilnehmer anhand von Fotos bewerteten. Reportagen zufolge wurden die Teilnehmer in Paare aufgeteilt, ihnen wurde vorher das Foto ihres Partners gezeigt, dabei wurden sie auch mitgeteilt wie ihr Partner sie bewertete. Die Paare spielten dann miteinander, wobei die Belohnung war von ihrer Zusammenarbeit abhängig.

„Unsere Ergebnisse weisen auf die Existenz eines Sympathiefaktors hin, der eine neuartige Perspektive auf geschlechtsspezifische Unterschiede bei den Arbeitsmarktergebnissen bietet“, laut Leonie Gerhards, die Hauptautorin der Studie. „Während Sympathie für Frauen in jeder ihrer Interaktionen von Bedeutung ist, ist es für Männer nur wichtig, wenn sie mit dem anderen Geschlecht interagieren.“

Als Schlussfolgerung gaben die Forscher zu, dass Sympathie für Frauen bei allen Interaktionen viel bedeutend ist. Im Gegensatz spielt Sympathie eine Rolle für Männer nur im Zusammenhang mit dem anderen Geschlecht.

Die Studie hebt auch hervor, dass Sympathie vorteilhaft sei bei durchschnittlicher Leistung und bringt wirtschaftliche Ergebnisse für Männer vor.

Die Studie ist im The Economic Journal veröffentlicht.