Deutsches multinationales Ingenieur- und Technologieunternehmen- Bosch hat am Mittwoch die „strategische Zusammenarbeit“ mit  dem Brennstoffzellenexperten Ceres Power  bekannt gegeben.

Das Deutsche Unternehmen- Bosch hat seine Beteiligung mit dem britischen Unternehmen für Brennstoffzellentechnologie und -technik von 3,9 Prozent auf rund 18 Prozent aufgestockt.

Berichten zufolge Bosch zahlte rund 90 Millionen Euro (99,7 Millionen US-Dollar) für die Aktien darüberhinaus sagte das Unternehmen, dass das Ziel von Erhöhung des Anteils durch die Zeichnung neuer Ceres Power-Aktien sowie den Kauf von Aktien von bestehenden Aktionären erreicht wurde.

Im Bezug auf die aktuellste Ankündigung erklärte Bosch dass es hat im Rahmen des Kaufs das Recht, einen nicht geschäftsführenden Gesellschafter in die Geschäftsführung von Ceres Power zu berufen.

„Mit dieser erweiterten Investition wollen wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit unserem Entwicklungspartner Ceres Power weiter stärken“, so Christian Fischer, Mitglied der Bosch-Geschäftsführung.

Die Zusammenarbeit von Bosch und Ceres geht bis zum 2018 zurück, seit dem arbeiten die „erfolgreich“ bei der Entwicklung von Brennstoffzellenstacks für stationäre Anwendungen zusammen. Experten zufolgen, die Partnerschaft hat Bosch ermöglicht, Pilotbrennstoffzellensysteme in kleinen Stückzahlen herzustellen.

Mit der weiterer Kollaboration erhofft sich Bosch ein potenzielles Scale-up, beziehungsweise durch die Serienfertigung der Ceres-Zellentechnologie SteelCell. Für den Einsatz in Städten, Fabriken, Rechenzentren und Ladestationen für Elektrofahrzeuge gäbe es laut Bosch „Mehrfachanwendungen“, darunter auch Kleinkraftwerke.

Aktuell gibt es in Deutschland ungefähr 20.000 Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im vergangenen Jahr angekündigt, dass ihre Regierung bis 2030 eine Million Ladepunkte bauen will.

„Bosch ist der festen Überzeugung, dass die hocheffiziente Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC) eine wichtige Rolle für die Versorgungssicherheit und Flexibilität von Energiesystemen spielt“, so Fischer.

Im Rahmen der neuen Arbeit hat Phil Caldwell, CEO von Ceres Power geäußert, das Unternehmen möchte „eine immer wichtigere Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels und beim Aufbau eines nachhaltigen Energiesystems für die Zukunft spielen“. Caldwell bestätigte auch, dass die neue Investition von Bosch dem Unternehmen ermöglichen würde, „das Geschäft weiter zu skalieren und in neue Anwendungen zu expandieren“.