Die Nationale Plattform für die Zukunft der Mobilität (NPM) Deutschlands hat einen Bericht veröffentlicht, der besagt, dass die deutsche Autoindustrie bis 2030 bis zu 410.000 Arbeitsplätze verlieren könnte, wenn sich die Art und Weise ändert, wie Menschen in Zukunft von Punkt A nach Punkt B gelangen, insbesondere wenn mehr Elektroautos werden anstelle von Benzin- oder Dieselautos gebaut. Diese Erkenntnis wurde in Schlagzeilen auf der ganzen Welt von Reuters über CNBC bis zur New York Times verbreitet.

Henning Kagermann, Vorsitzender des Lenkungsausschusses für NPM: „Wir denken ganzheitlich und modalübergreifend über Mobilität nach, um aufzuzeigen, wie unser Verkehrssystem in Deutschland klimafreundlich, nachhaltig und bezahlbar gestaltet werden kann Zukunft sichern und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands als Produktionsstandort erhalten.”

Im Jahr 2018 gaben das Fraunhofer-Institut und das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Berichte heraus, wonach die Beschäftigung in der deutschen Automobilindustrie bis 2030 deutlich zurückgehen würde. Diese Studien gingen davon aus, dass 25% aller zu diesem Zeitpunkt in Deutschland gefertigten Autos ein Rückgang sein würden elektrisch, weitere 15% sind Plug-in-Hybride.

Derzeit stellen rund 270.000 deutsche Arbeiter Motoren und Getriebe her. Laut einem Bericht des Handelsblatts schätzt die NAB, dass die Umstellung auf Elektroautos diese Zahl um etwa 88.000 verringern wird.