Die Kabinenbesatzung der Lufthansa-Billigfluggesellschaft Germanwings tritt für das neue Jahr in einen dreitägigen Streik und zwingt die Annullierung von rund 180 Flügen.

Der von der UFO-Gewerkschaft angerufene Streik begann am Sonntag um 23:00 Uhr (GMT) und dauert am Mittwoch bis 23:00 Uhr (GMT).

Die Gespräche über das Wochenende scheiterten und die Gewerkschaft lehnte Managementkonzessionen als unzureichend ab.

Im vergangenen Monat veranlasste ein Streik der Kabinenbesatzung die Lufthansa, 1.500 Flüge abzusagen.

UFO möchte höhere Löhne und bessere Leistungen sichern und es den Mitarbeitern erleichtern, langfristige Verträge zu erhalten.

Nach dem Streik im vergangenen Monat stimmte Lufthansa einem Schiedsverfahren zu. Nach dem Abbruch der Gespräche am Samstag berichteten die deutschen Medien jedoch, dass sich die beiden Seiten nicht auf die Themen einigen konnten, die Gegenstand des Schiedsverfahrens sein sollten.

UFO-Vizepräsident Daniel Flohr erklärte gegenüber dem ZDF, die Streiks könnten bei Bedarf kurzfristig verlängert werden. Eine Germanwings-Sprecherin sagte, etwa 15% der Flüge, die während der Streikperiode stattfinden sollten, seien gestrichen worden.

Die meisten betroffenen Flüge finden innerhalb Deutschlands statt, aber auch einige Flüge nach Österreich und in die Schweiz wurden eingestellt.

Am stärksten betroffen sind die Flughäfen Köln-Bonn, München, Hamburg und Berlin-Tegel.