Fewer refugees bring relatives

Aktuelle Datenberichte aus dem Auswärtigen Amt zeigen, die Zahl der Flüchtlingen, die nach Deutschland nachkommen, ist zwischen 2017 und 2019 deutlich zurückgegangen. Es wurde bei dem Bericht hingewiesen, dass die meisten Menschen aus Syrien kamen.

Aus dem Bericht geht hervor, dass im ersten Quartal 2017, 17.322 Personen aus sechs Hauptherkunftsländern von Flüchtlingen ein Visum erhalten haben. Diese Zahl wurde mit nur 7.402 Personen im ersten Quartal dieses Jahres verglichen – obwohl Berichten zufolge jetzt sieben Hauptherkunftsländer in die Statistik mit Somalia einbezogen wurden.

Es wurde festgestellt, dass die größte Gruppe von mehr als 5.000 Menschen aus Syrien stammte, gefolgt von Verwandten aus dem Irak, dem Iran, Afghanistan, Eritrea, Somalia und dem Jemen. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes beziehen sich die Zahlen nicht ausschließlich auf Angehörige von Flüchtlingen. Ausländische Ehepartner deutscher Staatsangehöriger sind ebenfalls nicht erfasst. Wie aus dem Bericht hervorgeht, können Ehepartner, minderjährige Kinder oder Eltern von anerkannten Asylbewerbern sowie Deutsche oder hier lebende Personen die Familienzusammenführung beantragen.Die gesammelten Daten basieren nicht nur auf den wichtigsten Herkunftsländern der Flüchtlinge, sondern auch auf allen Ländern. Dadurch wurde deutlich, dass die Familienzusammenführung nur einen Bruchteil der Gesamtsumme ausmacht. Im ersten Quartal des Jahres wurden weltweit 26.774 Visa für die Familienzusammenführung erteilt, davon 6966 für Angehörige anerkannter Asylbewerber.

Der Linken-Abgeordnete Ulla Jelpke, “Der Familiennachzug zu anerkannten Flüchtlingen ist deutlich geringer, als uns die Bundesregierung immer weismachen wollte, umso schlimmer, dass auf der Grundlage dieser falschen Prognosen erhebliche Gesetzesverschärfungen vorgenommen und tief in das Menschenrecht auf Familiennachzug eingegriffen wurde.”