Consumption of plastic foods is low in Germany

Viele Länder weltweit versuchen derzeit, weniger Taschen zu kaufen. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr 24 Beutel pro Kopf verbraucht – fünf weniger als im Vorjahr, laut Berichten aus der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung.

Die Gesamtzahl der gebrauchten Plastiktüten sank damit um rund ein Fünftel auf zwei Milliarden. 2016 war der Verbrauch noch bei 45 Säcken pro Kopf.Es wird begründet, dass eine Mehrheit der Händler ihren Kunden keine Plastik-Einkaufstüten nicht mehr kostenlos aushändigen, sondern  dafür Geld verlangen.

Stefan Genth, der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Handelsverbandes (HDE) hat gemeint, der Handel habe das Wort gehalten. Er nutzte die Gelegenheit, um die Forderung nach einem Verbot der Taschen abzulehnen. Es gibt rund 350 Unternehmen nach HDE-Angaben, die einen Vertrag über die Rückstellung von Plastiktüten mit dem Bundesumweltministerium unterzeichnet haben. Es gibt keine dünne Säcke, die häufig für Obst und Gemüse verwendet werden. Der Verbrauch stieg im Jahr 2017 auf durchschnittlich 39 Beutel pro Kopf, und war 36 im Vorjahr. Es gibt verschiedene Initiativen, um diese Beutel durch wiederverwendbare Netze oder durch Laseretikettierung der Früchte zu ersetzen.

Die EU legt auch Regeln für Plastiktüten fest, die sich jedoch nur auf solche mit einer Wandstärke von weniger als 50 Mikrometern beziehen. Im Jahr 2025 darf der Pro-Kopf-Verbrauch nur noch 40 pro Kopf und Jahr betragen. Die EU hat andere Plastikgegenstände wie Besteck, Teller und Wattestäbchen auch verboten.