US plant mögliche Schutzzone in Nordsyrien durch Berlin

Vor dem Besuch des US-Außenministers Mike Pompeo werden kontroverse Themen diskutiert. Berichten zufolge sind Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Heiko Maas (SPD) bekanntermaßen dankbar, ebenso wie die Krisenregion Naher Osten ein Thema bietet, bei dem Deutschland und die USA eng zusammenarbeiten könnten. Diskussionsthema ist die geplante amerikanische Schutzzone in Nordsyrien. Dies ist auch der Bereich, in dem die Kurden gemeinsam mit den USA gegen die Terrororganisation “Islamic State” (IS) kämpften. Berichten zufolge soll es sowohl vor der Türkei als auch vor dem Zugriff des Assad-Regimes geschützt werden. In geheimen Gesprächen hat die Bundesregierung den USA angeblich bereits signalisiert, bereit zu sein, sich militärisch an der Sicherung der Schutzzone zu beteiligen. Aus diesem Grund könnte der Einsatz der Bundeswehr in Jordanien verlängert werden.

 

Darüber hinaus haben die Amerikaner in den vergangenen Monaten hinter den Kulissen und erstmals Mitte Februar am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz ihren Antrag auf ein deutsches Engagement gestellt. In einer vertraulichen Runde zentraler Staaten der Anti-IS-Koalition berichtete US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan auch über Pläne für eine Schutzzone durch die USA.

 

Seit Shanahans Auftritt in München war die Bundesregierung zu einem konstruktiven Dialog mit Washington bereit. Darüberhinaus Berichten zufolge sind Auswärtiges Amt und Verteidigungsministerium angeblich einig, dass die USA in der Syrien-Frage nicht festsitzen sollten. Berichten zufolge ist die Regierung jedoch nicht mehr in der Lage, Bodentruppen zu entsenden. Sie hatte die Idee, eine mögliche Luftwaffe zu unterstützen, da in Jordanien bereits Material und Logistik zur Verfügung stehen.