US tightened oil sanctions against Iran

Im Licht der Atomstreit mit dem Iran hat USA die Erdölexporte der Islamischen Republik offenbar und vollständig entkräftet. Laut Reportagen von dem Weißen Haus, ab dem 2. Mai wird keinem Land mehr erlaubt, iranisches Öl einzuführen. Zunächst für sechs Monate dürfen aber Indien, China, Japan, Taiwan, Südkorea, die Türkei, Italien und Griechenland, ungestraft weiter iranisches Öl importieren. Diese Staaten sind am meisten für wichtigsten Importeuren von Rohöl vom Iran abhängig.

Anfang November hatten USA ihre bislang härtesten Wirtschaftssanktionen gegen den Iran in Kraft gesetzt und dies hat die wichtigste Einnahmequelle des Landes beeinflusst, nämlich die Iranische Ölindustrie. Die USA versucht zielstrebig Irans Ölexporte herunterzubringen.Als Reaktion hat Iran mehrmals verkündet, aus dem Wiener Atomabkommen von 2015 zu verkündigen. Die Republik nannte dieses Vorgehen von USA als „illegal“. Die Türkei übte auch Kritik an der US-Entscheidung und unterstützt die Ausnahmeregelungen zu den Ölsanktionen gegen den Iran nicht.

Die iranische Ölindustrie sorgte sich um einen Engpass auf dem Erdölmarkt. Seit fast einem halben Jahr, die Rohölpreise sind um rund drei Prozent auf den höchsten Stand gestiegen. Im Jahr 2015 hat US-Präsident Donald Trump das internationale Atomabkommen mit Iran aufgehoben und neue Sanktionen verhängt. Er will damit die Führung in Teheran beeinflüssen und eine noch strengere Vereinbarung über sein Atom- und Raketenprogramm ermöglichen. Erst vor einigen Tagen hat die Amerikanische Regierung die iranischen Revolutionsgarden offiziell als ausländische Terrororganisation eingestuft. Es ist das erste Mal, dass die USA eine Militäreinheit eines anderen Staates als terroristische Organisation eingestuft haben. Die iranischen Revolutionsgarden ist die Eliteeinheit der Streitkräfte im Iran, sogar wichtiger als die klassische Armee.