Deutsche Bank

US-Präsident Donald Trump und seine Kinder haben im Streit um die Freigabe von Finanzdokumenten gegen Deutsche Bank und gegen Capital One Klage eingereicht. Dies wurde von mehreren US-Medien gleichzeitig gemeldet.

Der Präsident und seine Kinder Donald Jr., Eric und Ivanka Trump wollen offenbar unter anderem verhindern, dass die Deutsche Bank die Finanzdokumente an zwei Komitees des US-Kongresses übergibt. Letzte Woche hat die Bank begonnen, Dokumente an Ermittler zu übergeben. Die Deutsche Bank teilte der Beschwerde mit, dass die Bank weiterhin angemessene Informationen für rechtmäßige Ermittlungen zur Verfügung stellen werde. Es solle eine gerichtliche Anordnung bezüglich solcher Ermittlungen befolgen.

Die Deutsche Bank gehört zu den Kreditgebern von Trump. Bereits in der letzten Woche hatte Trump ähnliche Klagen gegen eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und das House Supervision Committee eingereicht. Demokraten im US-Kongress fordern die Veröffentlichung von Finanzdaten als Teil ihrer Untersuchung der finanziellen Angelegenheiten von Trump. Die Frage ist, ob andere Staaten versucht haben, die US-Politik zu beeinflussen. Mögliche Verbindungen nach Russland werden ebenfalls untersucht. Der Nachrichtendienst und der Finanzausschuss hatten den Banken Vorladungen unterbreitet. Laut der New York Times muss JPMorgan auch Chase, Bank of America und Citigroup mit Unterlagen versehen.

Den Anwälten der Trump-Familie zufolge bestand der Antrag darauf: „zu belästigen und jeden Aspekt seiner persönlichen Finanzen, seiner Geschäfte sowie private Informationen über ihn und seine Familie zu durchwühlen und nach jeglichem Material zu durchforsten, das benutzt werden könnte, um ihm politisch zu schaden,“ so zitiert CNN.  Dazu hat  Maggie Haberman, die Anwältin gesagt, „Jeder Bürger sollte besorgt sein über diese pauschale, gesetzlose Invasion der Privatsphäre.“