Deutsche Post

Laut neuster Entwicklungen ändert die Deutsche Post ihre Preise für Waren und Post. Sie können schließlich in der Zukunft geschlossen werden. Für das Porto reduziert die Deutsche Post die Anzahl der Versandformate und erhöht gleichzeitig auch das Porto. Die Änderungen gelten ab dem 1. Juli. Die Kunden haben dann die Wahl zwischen einer Sendung unter 500 Gramm für 1,90 Euro oder bis zu 1000 Gramm für 2,20 Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Unter anderem können Bücher, Ersatzteile, elektronische Geräte, Mobiltelefonzubehör, Datenträger, Textilien und Haushaltswaren versendet werden. Bisher verfügt die Post über zwei Buchversand- und vier Konsignationsprodukte. Derzeit können Bücher für 1,20 Euro bis 500 Gramm und für 1,70 bis 1000 Gramm versendet werden.

Preiserhöhungen seien unvermeidlich, da die Post mit höheren Transport- und Lohnkosten konfrontiert ist. Gleichzeitig versprach es eine einfachere Abwicklung. Die Kunden könnten im Juli gesperrte Buch- und Warensendungen liefern, zuvor mussten sie offen sein. Die Post darf die Pakete weiterhin zu Testzwecken öffnen. Wie üblich würden die Sendungen innerhalb von vier Werktagen zugestellt.

Der Preis für Standardbriefe könnte auch schon bald deutlich erhöht werden. Die Bundesnetzagentur hat der Deutschen Post eine entsprechende Bewilligung erteilt. Das Porto für einen Standardbrief könnte nach Branchenkreisen auf bis zu 90 Cent angehoben werden, ein Brief kostet derzeit 70 Cent.